Lachclub Wien | Schmunzelsteine
Was wir jeder Person, die bei uns einen Workshop besucht oder in den Lachclub kommt mitgeben wollen: einen Schmunzelstein
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Die Geschichte von den Schmunzelsteinen:

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In einem Dörflein lebten vor langer, langer Zeit viele fröhliche Zwerge. Immer, wenn sie einander begegneten oder dem anderen eine Freude bereiten wollten, schenkten sie ein Schmunzelsteinchen. Das beschenkte Zwerglein freute sich, lächelte, weil ihn der Schmunzelstein so angrinste, war fröhlich und wusste, der andere mag mich so wie ich bin. So war es immer. Jeder Zwerg schenkte dem anderen ein Schmunzelsteinchen und bekam auch immer wieder eines geschenkt. Und – die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus.

 

Als nun ein Zwerglein durch den Wald marschierte, traf es einen Riesen namens Griesgram & Neid und überreichte ihm gleich ein Schmunzelsteinchen, damit er auch fröhlich sein könne. Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an, sondern flüsterte dem Zwerg ins Ohr: „Verschenke du nur Deine Steinchen an alle und jeden, dann hast Du bald selbst keine mehr“.

 

Obwohl der Zwerg wusste dass dies nicht stimmt, war mit den Worten des finsteren Wichts die Saat ausgestreut und sie ging auf. Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt, sondern im Beutel festgehalten. Bald ging jeder seines Weges ohne nach dem anderen zu sehen, das Lachen verschwand. Jeder kümmerte sich nur noch um das Anhäufen seines Besitzes. Missmut – Verschlossenheit – Freudlosigkeit; das waren nun die Merkmale eines sonst so fröhlichen, liebenswerten Völkchens. Jahrzehnte gingen ins Land. Die Menschlein hetzten durch das Leben. Sie schauten nicht nach rechts und nach links. „Hilf dir selbst und du hast ein gutes Werk getan“, das war ihre neue Lebensphilosophie.

 

Aber irgendwo schlummerte noch die Geschichte von den Schmunzelsteinchen. Ein alter „Narr“ hatte sie von seinem Vater, dieser wieder von seiner Mutter. Und er erzählte „das Märchen von den guten Vorfahren“ seinem Enkel. Nachdenklich machte dieser sich ans Werk. Er ging in seine Töpferstube, in der er sonst Krüge und Schalen herstellte und formte kleine, lachende Tongesichter. In den nächsten Tagen verschenkte er an seine Freunde diese schmunzelnden Steinchen. Am Anfang wurde er belächelt und als harmloser, netter Spinner abgetan. Aber einigen gefiel diese Idee. Die Schmunzelgesichter stimmten sie fröhlicher, auch wenn sie diese nur in ihren Taschen berührten. Und so wurden es immer mehr, die sich durch das Verschenken von Schmunzelsteinchen auch die Liebe und die Fröhlichkeit zurückschenkten.

 

Und so ist sie bis heute erhalten geblieben und erinnert uns an die Wurzeln unseres Seins.

Aber denkt dran – Der größte Zauber liegt im Verschenken!